Paulskirche

Das erste demokratische Parlament in Deutschland war die Frankfurter Nationalversammlung. Das Paulskirchenparlament.

Spannungen in der Politik, die wesentlich vom Staatskanzler Metternich herführten, brachten in Europa 1848 revolutionäre Unruhen. Der geglückte Umsturz in Frankreich führten in den deutschen Fürstentümern zu revolutionäre Stimmungen.

Bürger und Politiker bestanden auf eine deutsche Einheit und die Pressezensur sollte aufgehoben werden.

Abgeordnete und Politiker von einzelnen Landtagen in Heidelberg, trafen sich am 5.März 1948 um zu erörtern wie die Zukunft in Deutschland aussehen soll. Es wurde ein Vorparlament gegründet und dieses sollte Wahlen für eine Nationalversammlung verfassen. Die Tagung des Vorpalamentes dauerte vom 31.März bis zum 3.April 1848 in Frankfurt.

Konserative Regierungen wurden zwischenzeitlich zahlreich in Deutschland gestürzt. Diese wurden durch liberale Kräfte ersetzt.

In einigen deutschen Staaten, wie auch in Preußen, kam es im März 1848 nach ähnlichen Ereignissen zu weiteren Aufständen. König Friedrich Wilhelm IV hat sich dadurch zu Zugeständnisse entschlossen.

Die Pressefreiheit sollte wieder eingeführt werden und die deutsche Verfassung ausgearbeitet. Am 1.Mai 1848 wurde die erste freie Wahl durchgeführt, die der Vereinigte Landtag beschloß. Die erste Sitzung der deutschen Nationalversammlung war am 18.Mai 1848 in Frankfurt. Teilgenommen haben an dieser Sitzung 330 Abgeortnete. Heinrich von Gagern wurde Präsident des Parlamentes. Die Frankfurter Nationalversammlung, aus der Märzrevolution von 1848 entstanden, war das erste Parlament für Deutschland das von 1848-1849 in der Paulskirche in Frankfurt tagte. Die demokratische Verfassung konnte die Versammlung nach langen und heftigen Debatten vorlegen. Diese Verfassung bestand auf liberale Reformen und die Einigung der deutschen Staaten. Durch das Scheitern der Märzrevolution kam die Verfassung jedoch derzeit nicht zum tragen.

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